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Milch Cocktail!


Wussten Sie lieber Leser, dass es in China traditionell keine Milchkultur gibt? D.h. keine Milch, keine Milchgerichte, keinen Käse, Quark oder Ähnliches. Kühe wurden kaum gehalten, weil die Chinesen oft Kuhmilch laktoseintolerant sind. Auf Deutsch, sie können Milch nicht verstoffwechseln. Ich finde, Glück gehabt, denn dadurch sind sie vielen Krankheiten entkommen, sie leben einfach gesünder.

Auf meiner Fahrt durch China und bei meiner Arbeit in den Küchen habe ich die Chinesische Küche täglich genossen. Kein Brot, keine Milch, kein anderes säurebildendes Lebensmittel und es ging mir körperlich so gut wie nie. Ich habe abgenommen und fühlte mich insgesamt viel besser.

Besonders viel mir auf, es gibt keine Milch und wenn, dann nur Sojamilch. Das schmeckt zwar ungewohnt für unseren Gaumen, ist aber gesünder.

Deshalb möchte ich Ihnen lieber Leser dieses Thema näher bringen und über unsere gute Milch schreiben.

Milch ist ein Signalcockail, der Stammzellen, jede Menge Eiweiß und Botenstoffe enthält, die das Zell-und Körperwachstum anregen. Ein Teil dieser Substanzen gelangt ins Gehirn. Bedenkt man das, dann kann man verstehen, dass der Konsum von Milch (abhängig vom Alter) gut oder gefährlich sein kann. Wer Milch trinkt, dopt seinen Körper und regt ihn zum Wachstum an. Für Säuglinge ist dieses Wachstum lebenswichtig. Bei Erwachsenen fungieren diese Substanzen folgender Massen: sie regen die Zellen zur Vermehrung an oder interagieren mit Genen, daher Vorsicht. Die Wissenschaft vermutet bei Männern wie Frauen ein erhöhtes Risiko für Krebswachstum. Außerdem wurden Inhaltsstoffe der Milch mit der Entstehung von B-Zell-Lymphomen in Verbindung gebracht, das sind aggressive Tumore des Lymphsystems. An ungünstigen Nebenwirkungen kommen aber noch Akne, Fettsucht, Diabetes und Osteoporose hinzu, die mit Milch in Verbindung gebracht werden.

Erst langsam verstehen die Wissenschaftler die Zusammenhänge der Molekularbiologie der Milch. Mit dem heutigen Wissen ist ganz klar zu sagen, die Muttermilch programmiert das Gehirn und Körper des Säuglings und ist gesund, bei der Kuhmilch sieht das allerdings anders aus. Muttermilch verhindert Allergien und prägt den Darm. Milch stärkt die Knochen und steuert den Knochenaufbau durch ein komplexes Wechselspiel von Osteoblasten und Osteoklasten.

Beim Erwachsenen verschiebt die Milch das Gleichgewicht ausgerechnet in die falsche Richtung und verstärkt die Bildung von knochenfressenden Zellen, es kommt zur Osteoporose. Daher sind Kalziumquellen wie grünes Gemüse besser als Milch.

Milch enthält den Wachstumsfaktor IGF-1. Dieser Stoff kurbelt die Fettproduktion, Talgproduktion aber auch die Produktion von Geschlechtshormonen an, von Östrogen, Gestagen und Testosteron. Das hat Auswirkung auf die Pubertät und ca. 20 Jahre später auf die Prostata und Brustdrüsen. Diesen Zusammenhang erkennt auch das Bundesinstitut für Ernährung an.

Bei der Fermentation zerstören die Bakterien die regulatorischen und wachstumsfördernden Substanzen. Über 100 Grad erhitzte Milch enthält auch keine Mikro-RNA mehr, die bei der Domestizierung der Kühe eine wichtige Rolle spielt. Eine DNA, die von der Pharmaindustrie für den Transport von Krebsmedikamenten eingesetzt wird.

Um ein Resümee von meiner Seite zu machen: Ich finde, es geht auch ohne Milch, wenn ja, dann nur fermentiert oder stark erhitzt. Wohl bekomms‘!

Für Sie lieber Leser habe ich noch mehr Bilder und Infos, ich freue mich auf Ihr Interesse und Grüße Sie herzlich.

Ihre Constanze Sibylle Bauer

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Constanze Sibylle Bauer
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