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Koch Dich gesund und wecke selber ein!

Na, wecken Sie ein oder kaufen Sie noch im Supermarkt? Ich jedenfalls, wecke mit wachsender Begeisterung ein! Wollen Sie wissen, wie es dazu gekommen ist? Ich bin sparsam und will eine sehr gute und gesunde Qualität für meine Familie, so habe ich das Einwecken für mich entdeckt. Diese altmodische Art zu konservieren hat viele Vorteile, die ich Ihnen heute gerne aufzähle.

1. Mit den Weck Gläsern kann man Lebensmittel zuverlässig haltbar machen. Ich habe es selber ausprobiert und bin begeistert. Die Lebensmittelsicherheit ist zu 100% gewährleistet.

2. Die Nährstoffe und Aromen bleiben in hohen Anteilen erhalten. Alles schmeckt auch nach langer Zeit des Lagerns noch sehr gut. Es gibt keinen Aromaverlust wie beim Einfrieren. Ich kann das bestätigen.

3. Man kann praktisch alles einwecken: Wurst, gekochte Gerichte wie Suppe, Gulasch oder Obst und Gemüse. Und na klar, Marmelade.

4. Alte Weck Gläser gibt es in den Kellern der Omis genug, keiner will sie haben, also kann man sie billig erstehen, ja sogar geschenkt bekommt man sie!

5. Ein Weck Glas besteht aus einem Glas, einem Deckel, einem Gummi und einer Klammer.

6. Die Kautschuckgummis und Klammern bekommt man immer noch zu kaufen, sie sind sehr langlebig. Bei mir ist noch nie etwas kaputt gegangen. Ich bin sehr zufrieden damit. Überhaupt ist es erstaunlich, wie haltbar Glas ist.

7. Die Investition für Gläser und das Equipment ist also überschaubar und einmalig.

8. Die Energie wird nur einmal verbraucht, auch der Zeitaufwand ist ein-malig. Keinen Stromverbrauch über lange Zeit, um Dinge zu lagern.

9. Durch das Kochen nach der Saison wird das verarbeitet, was gerade da ist und billig ist. Also keine langen Transportwege und die Bauern in der Region werden unterstützt. Frische ehrliche Ware kommt in das Glas.

Ich bin ein großer Verfechter von gesunder Ernährung zu kostengünstigen Bedingungen. Das was ich einwecke, kann ich selber steuern. Keine Firmen, die in meinem Essen rumfuschen und mich mit Chemikalien versorgen, die ich nicht haben will. Für Allergier ist dies ganz wichtig. Ebenso für Krebskranke. D.h. man sollte beim Einkochen ganz wenig Zucker verwenden, keine Chemikalien, frische Gewürze, gutes unraffiniertes Salz, frische Zutaten und nach Möglichkeit wird alles mit Liebe gekocht.

Für mich ist der Zeitfaktor wichtig! Ich habe zwar einmalig mehr Arbeit, aber dann, wenn der Alltag keine Freizeit zum Kochen hergibt, dann nehme ich einfach ein Glas aus dem Regal und mache den Inhalt warm. Auf diese Weise spare ich Zeit, Geld und tue etwas für meine eigene Gesundheit.

Bei der Produktion von Marmeladen spare ich mindestens 50% des Zuckers ein, den die Industrie verwendet und ich verarbeite nur einwandfreie Früchte. In meinem Fall direkt aus dem Garten! Zucker ist billiger als die frischen Früchte und die kommen wahrscheinlich nicht aus der Gegend. Meine Recherchen von Marmeladenfirmen habe ich vor Jahren gemacht. Da konnte man die LKW’s aus Bulgarien und Rumänien sehen, wie sie früh am Morgen entladen wurden. Niemand weiß, wie viele Pestizide verwendet wurden und was an Zutaten dazu kam. Sicher ist auf jeden Fall, Zucker ist in Mengen vorhanden, ebenso Früchte, von denen ich weiß, sie kommen aus dem fernen Ausland. Das will ich nicht.

Obst bekommen Sie überall fast kostenlos, wenn Sie danach fragen. Wievielte Bäume und Sträucher werden nicht mehr abgeerntet. Sammeln kann man auch, Holunderbeere, Brombeere, Schlehen, Himbeere, Pilze usw. Ok, das macht Arbeit, aber tut der Seele gut.

Schauen Sie sich bitte dazu die Seite Mundraub.org an. Dort können Sie Unterstützung finden, wo Sie was sammeln dürfen. Diese Seite gefällt mir!


So, nun kommen wir zum praktischen Teil.

Sie möchten eine Linsensuppe kochen, mit frischem Gemüse und event. Fleisch. Diese Suppe kochen Sie nicht in einem 3l Topf oder 5l Topf, sondern einem 10l-20l Topf. Die Arbeit ist unbedeutend mehr. Wenn die Suppe angekocht ist, kommt sie in das Weck Glas und wird dann nochmals 20min. bei großer Hitze im Großen Weck Topf gekocht. Sitzt der Deckel vom Glas fest, haben Sie ein Vakuum geschaffen und können die Suppe abkühlen lassen. Die Konserve ist fertig und nun haltbar. Ich koche alles ohne Thermometer ein, sondern kontrolliere nur den Deckel am Schluss. Ist er dicht, habe ich alles richtig gemacht. Wenn Sie Ihre Suppe dann später aufmachen, wird diese einfach erhitzt und abgeschmeckt. Ein Aufwand der im Moment der Herstellung ein paar Stunden in der Küche fordert, aber man kann ja nebenbei etwas anderes tun. Auf diese Weise, lieber Leser, produzieren Sie viele Gläser fertiger Suppe und haben immer ein gesundes Essen vorrätig. Einmalig, selbstgemacht und gesund. Wenn Sie pro Monat einen Tag einrichten, an dem Sie etwas produzieren, dann ist das kein großer Zeitaufwand.

Es geht nicht darum als autarker Extremist zu leben, sondern darum, zu kontrollieren, was gegessen wird. Ist die Nahrung schlecht, wird der Körper krank und die Seele auch. Das macht keinen Sinn. Sie sparen auf Dauer den Doktor und leben glücklich und zufrieden. Nebenbei sparen Sie Plastik, das finde ich sehr wünschenswert.

Ich wünsche Ihnen noch viel Spaß beim Einkochen und Grüße Sie herzlichst.

Ihre Constanze Sibylle Bauer

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Constanze Sibylle Bauer
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