Constanze Sibylle Bauer
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Für diejenigen, die zu Hause geblieben sind und an Ihrer Karriere gebastelt haben!






Für diejenigen, die zu Hause geblieben sind und an Ihrer Karriere gebastelt haben, erzähle ich weiter meine Geschichte als Koch in China. Ein Auslandsaufenthalt als Koch ist ein Must, dennoch gar nicht so einfach, weil man von der ersten Sekunde an in diesem Land ein Analphabet ist und mit Händen und Füssen reden muss. Weder die Schrift noch die Sprache ist erkennbar, aber man gewöhnt sich schnell an die nonverbale Konversation und hält die Augen und Ohren offen. In China konnte ich nicht nur Einblicke in die Kultur und Traditionen dieser Menschen haben, sondern ich durfte erfahren, wie gesund und frisch die chinesische Küche ist, im Gegensatz zu dem, was wir im Restaurant gekocht haben. Unsere Restaurantkette produzierte nur Deutsche und Europäische Mahlzeiten und in den Pausen kochten wir für die Angestellten 3 x am Tag eine Mahlzeit. Diese war immer frisch, scharf und enthielt sehr viel Gemüse. Natürlich nur mit Reis, die Kartoffeln waren ausschließlich eine Gemüsebeilage im Essen. Da gab es auch schon mal Meerespflanzen wie Algen oder Tang oder andere Dinge, die ich nicht kannte. In China gibt es die sogenannte Große Reisschüssel. Das heißt, der Unternehmer gibt seinen Mitarbeitern Essen aus. Das liegt oft auch daran, dass in den Wohnungen in China keine Küchen vorhanden sind, maximal einen Kühlschrank gibt es. Daher sind die Menschen auf das Essen in der Firma angewiesen, so auch unsere Mitarbeiter. Sie konnten essen, so viel sie wollten und waren rundherum versorgt.

Ich möchte heute nochmals etwas zu den Bildern schreiben, die Sie sehen. Die geschlachteten Tiere lagen so in der Auslage vom Supermarkt, wie auf den Bildern gezeigt. Die Tiere wurden im Ganzen gekauft und dann zu Hause selbst zerlegt. Da es in der bei uns in Changchun sehr kalt war, so ca. 20-30° minus, wurde im Markt einfach nicht geheizt und das Fleisch war immer gut gekühlt, bzw. tiefgefroren. Wie dann allerdings die Tiere nach Hause transportiert wurden, im Kofferraum, eingewickelt oder anders, das weiß ich nicht. Ich kann aber bestätigen, dass in diesem Teil von China und auch in Korea ein Hund sehr gerne gegessen wird. Das können wir als Europäer nicht verstehen, für und ist der Hund ein Haustier. So gibt es große Unterschiede in der Ernährung der Völker, wichtig ist immer für mich, ist es gesund, was wir essen, oder nicht. Viele Gerichte, die ich in China gegessen habe waren köstlich und sehr oft ohne Fleisch. Insgesamt habe ich so eine Vielfalt von Obst und Gemüse gesehen, dass ich erstaunt war, wie viele Dinge es zu kaufen gibt, die mir unbekannt sind. Das Essen in Changchun war eindeutig Gemüse lästig und gesund.

Für Sie lieber Leser habe ich noch mehr Bilder und Infos, ich freue mich auf Ihr Interesse und Grüße Sie herzlich.

Ihre Constanze Sibylle Bauer

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